’s FrankenwaldSteigla im Kohlenwald

’s FrankenwaldSteigla im Kohlenwald

Neues Hobby incoming: wir gehen wandern. Schließlich wohnen wir mitten im Frankenwald, in der Qualitätsregion Wanderbares Deutschland. Wer mehr über den Frankenwald und die diversen Ausflugsziele wissen möchte, kann sich gerne auf der Website des Frankenwald Tourismus schlau machen. Genau da haben wir uns auch schlau gemacht, als wir beschlossen, unter die Wanderer zu gehen, und uns unsere erste Tour ausgesucht: das FrankenwaldSteigla im Kohlenwald.

Ich glaube, wir hatten die Anstiege ein bißchen unterschätzt – ein paar waren dabei, die waren schon recht steil. Erfahrene Wanderer lächeln jetzt wahrscheinlich und denken sich ihren Teil, aber für uns – blutige Anfänger, ich mit Asthma, Steve mit Rucksack mit Getränken, Proviant und Kameraausrüstung – war es streckenweise „echt jetzt???“.

’s FrankenwaldSteigla im Kohlenwald
interessanter Baumstumpf
im Hintergrund die Zivilisation
verwurzelt
Hollerbeeren
so still im Wald
Wurzelwerk
so viele Wege

Übrigens kann man sich tatsächlich auch in einem bewirtschafteten Wald mit wirklich sehr gut markierten Wanderwegen verlaufen – wir haben unbeabsichtigt die Tour ein gutes Stück abgekürzt, weil wir einmal geradeaus gelaufen sind statt rechts abzubiegen. Aber egal. Wir hatten Spaß, wir haben die Stille im Wald genossen, wir haben viel gesehen und ein bißchen was geleistet.

für's Familienalbum

Das Wollatelier

Das Wollatelier

Kulmbach hat einen neuen Wolladen, das Wollatelier (Insta-Link, weil es bisher keine Website gibt). Die Beschreibung „hochwertige Wolle“ trifft es total, und ich hatte solchen Spaß beim Stöbern. Okay, Fotos:

Das Wollatelier

Es gibt die schönsten Garne von Lana Grossa, vor allem ein paar richtig tolle mit Cashmere, natürlich die Cool Wool in normal, big, Baby … dazu BC Garn Alba und Loch Lomond und … also ehrlich gesagt, habe ich vor lauter Farbenrausch gar nicht so recht erfassen können, was es noch alles gibt. Natürlich gibt es auch Hefte und Bücher, Zubehör wie Stricknadeln, und eine kleine Sitzecke vorne. Eventuell wird es auch einen Strickkreis geben, und wenn es zeitlich hinkommt, werde ich auch mal hingehen und schauen, was sich da so tut.

Mitgenommen habe ich für den Anfang nur zwei Knäuel BC Alba. Aber bei der Sockenwolle werde ich demnächst bestimmt auch mal schwach werden, und vielleicht stricke ich ja doch noch irgendwann einen kunterbunten Pulli aus Cool Wool. Mal schauen. Im Moment bin ich einfach nur froh, daß es überhaupt wieder ein Wollgeschäft in Kulmbach gibt.

PS: Fotografiert und gepostet mit freundlicher Genehmigung der Inhaberin

Bücher im Juli 2026

Bücher im Juli 2026

Im Juli waren es 9 Bücher – nicht so viel wie gedacht, aber dafür habe ich auch so einiges dazugelernt durch die Sachbücher. Außerdem habe ich in diesem Monat viel in Zeitschriften gelesen.

~ • ~ • ~ • ~

Gelesen habe ich:

„Seelentod“ – Ann Cleeves
Buch 3 der Vera-Stanhope-Reihe, auch dieses Buch hatte ich schon gelesen, aber es ist auch beim Wiederlesen immer noch spannend genug, und ich wußte tatsächlich nicht mehr, wer der Mörder war. Ann Cleeves schafft es, mit wenigen Worten Atmosphäre herzustellen, ich ertappe mich beim Lesen öfter bei dem Gedanken „da könnten wir doch auch mal Urlaub machen“.

„Rügenmord“ – Katharina Peters
Das neueste aus der Rügen-Serie der Autorin. Und wieder wird eine mafiöse Struktur aufgedeckt und eine ganze Verbrecherbande hops genommen. Und wieder ist der Mörder vom ersten Toten ein ganz anderer. Und um ehrlich zu sein, hätte mir der Erzählstrang, der in die Vergangenheit führt, als generelle Handlung viel besser gefallen. Aber ich lese diese Bücher ja auch ehrlich gesagt vor allem wegen der Schauplätze.

~ • ~ • ~ • ~

Gehört habe ich:

„The Rising Tide“ – Ann Cleeves
Ebenfalls aus der Vera-Stanhope-Reihe, allerdings könnte ich jetzt nicht sagen, das wievielte. Geheimnisse der Vergangenheit, ein interessantes Setting, jede Menge Lokalkolorit – das einzige, was ich auszusetzen habe, ist die Sprecherin. Sie spricht zwar gut, aber einige der Protagonisten spricht sie recht „quietschig“ und mit für meinen Geschmack zu hoher Stimme, das läßt die Protagonisten unnötig kindlich und naiv wirken.

„A Symphony of Echoes“ – Jodi Taylor
Buch 2 der Chronicles of St. Mary’s. Bis auf die Kurzgeschichten (die „halben“ zwischen den „ganzen“ Büchern) habe ich alle als Hörbücher und jedesmal wieder Spaß am Hören. Sie sind so herrlich unterhaltsam bei der Hausarbeit.

~ • ~ • ~ • ~

Sachbücher:

„One-Block Wonders of the World“ – Maxine Rosenthal and Linda Bardes
Es ist durchaus ein schönes Buch, voller interessanter Quilts, aber es ist ganz klar nichts für mich. Stoffe werden so in Dreiecke geschnitten, daß aus den Dreiecken wieder interessante Hexagons entstehen, und dabei wird dann noch auf die Farben geachtet … mir persönlich wäre das zuviel Rechnen und Denken und zuwenig Spaß. Aber schön, diese ganzen Quilts mal gesehen zu haben.

„The Ultimate Kogin Collection“ – Susan Briscoe
So ein interessantes Buch, und so ein interessantes Thema. Allerdings fürchte ich, dafür fehlt mir einfach die Stickerfahrung und vielleicht auch ein klein bißchen die Geduld. Die Muster sind alle sehr streng geometrisch, was mich eigentlich schon anspricht. Ich wüßte aber im Moment auch nicht, wo ich sie im Alltag unterbringen könnte.

„Quilt As-You-Go Made Modern“ – Jera Brandvig
Die Bücher von Jera Brandvig habe ich schon ewig auf meiner Wunschliste, deshalb habe ich mich sehr gefreut, daß sie im Moment alle über Kindle Unlimited zu lesen sind. Wichtig war mir vor allem der Technikteil – wie macht man eigentlich as you go bei Quilts? – aber in diesem Buch sind auch einige Projekte, die ich zwar vielleicht nicht 1:1 umsetzen möchte, die mich aber sehr ansprechen und als Inspiration dienen.

„Quilt As-You-Go Made Vintage“ – Jera Brandvig
Dieses Buch ist jetzt für mich nicht gerade ein must-have. Die Projekte basieren alle auf alten, bekannten Quiltblöcken, und die sind mir ein bißchen zu streng reguliert, zu spröde, zu „vorschriftsmäßig“. Ich bin doch mehr der Typ für’s wilde, verrückte, improvisierte. Interessant aber wiederum der Technikteil mit einer dritten Möglichkeit, bereits gequiltete Blöcke zu verbinden.

„Quilt As-You-Go Made Clever“ – Jera Brandvig
Ganz ehrlich? Einige der Projekte in diesem Buch sind schon besonders, und zwei würden mich zum Nacharbeiten reizen. Kaufen würde ich mir dieses Buch allerdings nicht, denn im Technikteil ist nichts weiter wesentliches hinzugekommen, und für gerade mal neun Projekte finde ich das Buch dann doch etwas zu teuer, zumal ein Projekt mehr oder weniger daraus besteht, ein bißchen Spitze auf einen Block aufzunähen.

~ • ~ • ~ • ~

Im August geht es auf jeden Fall mit Dr Maxwell und St. Mary’s weiter, dazu habe ich noch ein paar Quiltbücher auf der Liste. Mit Boro möchte ich mich auch noch beschäftigen, und wer weiß, was mir noch so alles über den Weg läuft? Weil ich aber auch ausprobieren möchte, was ich lese und lerne, rechne ich mal vorsichtshalber mit weniger Büchern.

Hunderunde

Hunderunde
Hunderunde

Und wieder mal unterwegs auf unserem Lieblingsweg … früh am Morgen war noch Sonne, und außer uns niemand unterwegs. Und wir haben viel gesehen:

Nach langem Grübeln und Probieren hat sich meine Kamerasituation endlich positiv entwickelt. Ich habe eine wunderbare Canon 5D II, mit der ich sehr gerne fotografiere, die sich aber im Alltag als doch recht klobig und schwer erwiesen hat. Auf der Suche nach einer alltagstauglicheren Variante habe ich einiges ausprobiert, unter anderem mein Smartphone und Steves Canon M50, aber so richtig hat das alles nicht funktioniert. Eines Tages habe ich zu ihm gesagt „manchmal wünsche ich mir meine 350 zurück, mit der war alles so einfach!“. Wir sahen uns an … und wenige Tage später hatte ich eine Canon 350D in Händen, von meinem Mann gefunden und gekauft für wirklich sehr kleines Geld. Ja, sie ist technisch gesehen ziemlich überholt, ja, es gibt heutzutage wesentlich modernere und leistungsstärkere Kameras im selben Segment – aber ich liebe sie. Die 350 war meine erste DSLR, mit ihr habe ich viel erlebt, ausprobiert und gelernt, und als meine erste 350 2015 den Geist aufgab, war ich untröstlich. Jetzt habe ich wieder eine, und ich stelle fest, die Lust am Fotografieren ist auch wieder viel größer.

Und so ganz schlecht werden die Bilder, glaube ich, auch nicht. Wobei Herr Wuff natürlich immer gut aussieht.

Natürlich möchte ich meine Fotos auch gerne teilen und anschauen. Allerdings soll es hier im Blog auch weiterhin um kreatives Getüddel und happy moments gehen und nicht allzu fotolastig werden. Deshalb habe ich mir eine Fotoseite eingerichtet. Unter fo | to | gra | fie | ren sammle ich die Fotos, die ich gerne noch ein zweites und drittes Mal anschauen mag. Wenn du magst, schau doch mal dort vorbei. Es kommen ständig neue (und auch mal alte, aber neu bearbeitete) Fotos dazu.

Wassermelonenmarmelade

Wassermelonenmarmelade
die Marmelade muß kochen

Ich hänge zwei Wochen hinterher. Die heißeste Woche des Jahres habe ich mit Fieber und einer ordentlichen Erkältung im Bett verbracht, mir war so elend, ich konnte nicht mal stricken. Deshalb habe ich eigentlich so geschätzt eine Million Sachen auf der ToDo-Liste. Trotzdem, needs must, und heute morgen beim Aufstehen dachte ich „ach komm, das läuft doch alles nicht weg, fang den Montag mit was schönem an, mach Marmelade“. Et voilá…

saubere Gläser bereit

Gläser vorbereitet, Zutaten rausgesucht, Netflix angemacht und dann schön genüßlich die Wassermelone geschlachtet. Denn ich habe Wassermelonenmarmelade gemacht. Das Rezept habe ich in der Landidee Juli/August gefunden, vor ein paar Wochen schon mal mit nur vier Gläsern ausprobiert, für gut befunden und entsprechend noch eine große Wassermelone besorgt. Minze habe ich im Garten wachsen, so wurde ich da auch endlich mal ein bißchen was los.

Wassermelonenmarmelade

Marmelade ist ja schnell eingekocht, Zeit brauchen bloß immer die ganzen Vorbereitungen. Wassermelonenmarmelade braucht einige Zeit, bis sie fest wird, deshalb darf meine jetzt erstmal Kopfstand üben, während ich mich auf die diversen anderen Aufgaben werfe. Und im Winter, wenn alles düster und grau und naßkalt ist, machen wir dann schön ein Glas Marmelade auf und genießen den Sommervibe.