Was kann man doch für wunderbare Wortspiele mit dem Ortsnamen machen … Ja, man fährt tatsächlich erstmal durch die Hölle, bis man zum Parkplatz am Wanderweg kommt, und der heißt dann auch prompt „Höllentour“. Dabei wollten wir den gar nicht gehen, wir wollten eigentlich nur den kürzeren „Erlebnispfad Wasser“ gehen. Dummerweise hatten wir ihn sozusagen von hinten angefangen und deshalb keine Hinweisschilder gesehen. Also gut, dann eben einfach ab durch die Hölle … äh, Mitte, und drauflosmarschiert. Der Weg ist bequem zu gehen, nicht übermäßig anspruchsvoll, rechts geht es steil hoch und da wachsen ordentlich Felsen aus dem Boden …

… links geht es ebenso steil runter ins Tal, durch das die Selbitz fließt. Am Anfang der Tour floß sie noch ruhig und gemächlich, nach dem ersten Wehr wurde sie dann ein bißchen wilder. Bis zu unserer Pause am Jungfernsteg, etwa zur Hälfte unserer Tour, haben wir sie mehr gehört als gesehen, danach war sie deutlich präsenter.
Wir kamen unter dem Selbitz – Viadukt lang, bis 1945 Teil der Bahnstrecke von Triptis nach Marxgrün, danach aus naheliegenden Gründen nicht mehr in Betrieb.

Der Weg führte dann sehr unromantisch und sehr geschottert einfach weiter geradeaus. Wir kamen bis zum Teufelsteg, da beschlossen wir dann, wir schlagen uns jetzt wieder in die Büsche. Kurze Rast am Wasser:
Dann ging es über den Steg zurück in den Wald und über zwei kleine Anstiege zurück auf den Weg, auf dem wir gekommen waren, und somit direkt zum Parkplatz. Das ist eine Tour, die wir sicher öfter gehen werden, eine gemütliche Kurzwanderung für einen spontanen Ausflug mit Herrn Wuff.

























