
Ich hänge zwei Wochen hinterher. Die heißeste Woche des Jahres habe ich mit Fieber und einer ordentlichen Erkältung im Bett verbracht, mir war so elend, ich konnte nicht mal stricken. Deshalb habe ich eigentlich so geschätzt eine Million Sachen auf der ToDo-Liste. Trotzdem, needs must, und heute morgen beim Aufstehen dachte ich „ach komm, das läuft doch alles nicht weg, fang den Montag mit was schönem an, mach Marmelade“. Et voilá…

Gläser vorbereitet, Zutaten rausgesucht, Netflix angemacht und dann schön genüßlich die Wassermelone geschlachtet. Denn ich habe Wassermelonenmarmelade gemacht. Das Rezept habe ich in der Landidee Juli/August gefunden, vor ein paar Wochen schon mal mit nur vier Gläsern ausprobiert, für gut befunden und entsprechend noch eine große Wassermelone besorgt. Minze habe ich im Garten wachsen, so wurde ich da auch endlich mal ein bißchen was los.

Marmelade ist ja schnell eingekocht, Zeit brauchen bloß immer die ganzen Vorbereitungen. Wassermelonenmarmelade braucht einige Zeit, bis sie fest wird, deshalb darf meine jetzt erstmal Kopfstand üben, während ich mich auf die diversen anderen Aufgaben werfe. Und im Winter, wenn alles düster und grau und naßkalt ist, machen wir dann schön ein Glas Marmelade auf und genießen den Sommervibe.