Socken 4-26

Socken 4-26
Socken 4-26

Socken für den Herrn des Hauses, und weil er es so am liebsten mag, sind es natürlich wieder Mojos geworden. Die Originalanleitung ist mittlerweile kostenpflichtig, aber ich habe mir vor Urzeiten, als es sie noch kostenlos gab, meine persönliche Version ausgerechnet. Ich bin jedes Mal wieder überrascht, wie häßlich diese Socken aussehen, wenn man sie so hängen oder liegen sieht – aber sie passen einfach klasse.

Die Wolle ist ein ganz altes Schätzchen, das ich letztens beim Umräumen wiedergefunden habe. Opal Wasserspiele in Farbe 3040 – wer kennt sie noch? Die Wolle kam im Strang, und laut Banderole „kunstvoll in Handarbeit coloriert“ und „jeder Strang ein Unikat“. Die Farben sind ein bißchen muddy und trüb, aber die Wolle ansich war schön zu verarbeiten und trägt sich auch gut. Und wenn ich mich recht erinnere, war der Strang auch nicht so fürchterlich überteuert wie die heutigen „Unikate“. Dies war definitiv meine älteste Sockenwolle, also haben wir hier ein historisches Sockenpaar. *frotzel*

Bücher im April 2026

Bücher im April 2026

In diesem Monat waren es 10 Bücher – das Sachbuch habe ich diesen Monat nicht mitgezählt, weil ich es nicht wirklich von vorne bis hinten durch gelesen habe. Eine üble Erkältung, bei der man eigentlich nur noch im Bett liegen und lesen kann, hilft zwar immens beim Aubbau der Bücherstapel, aber ich kann sie trotzdem nicht empfehlen.

Gelesen habe ich:

„Was sie nicht wusste“ – Nicci French
Warum sind die Protagonisten in diesen Krimis nur immer so dumm? *seufz* Diese ganze Geschichte beruht eigentlich darauf, daß eine Frau sehr dumme Entscheidungen trifft, um eine andere dumme Entscheidung zu verschleiern. Der Rest der Protagonisten ist auch nicht viel netter. Letztlich war es zwar hinreichend unterhaltend, aber vieles wirkte doch auch sehr an den Haaren herbeigezogen.

„Eisiger Dienstag“ – Nicci French
Buch 2 der Frieda-Klein-Reihe. Und der bisher interessanteste Fall, wie ich finde. Sehr gut aufgebaut und sehr in die Tiefe gehend. Die Protagonisten haben sich allerdings nicht wirklich weiterentwickelt, was sie schon etwas starr und eindimensional wirken läßt. Bei Frieda bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich sie mag oder nicht – sie ist einerseits so schlau und anderseits so unglaublich dumm auf eine haarsträubende Art.

„Schwarzer Mittwoch“ – Nicci French
Buch 3 der Frieda-Klein-Reihe (ja, ich möchte sie alle chronologisch lesen, um die potentielle Entwicklung der Protagonisten nachverfolgen zu können und um nicht komplexere Entwicklungen zu spoilern), und endlich ist tatsächlich eine gewisse Weiterentwicklung bei einigen der Protagonisten zu verzeichnen. Frieda allerdings … na ja. Nach diesem Buch kann ich sie grad nicht besonders gut leiden. Dafür war der Plot – oder eigentlich die Plots, denn es geht um gleich zwei Fälle – sehr gut ausgearbeitet und spannend.

„You Let Me In“ – Lucy Clarke
Hmmm … Nach „One of the Girls“ hatte ich mich wirklich auf eine weitere Geschichte von Lucy Clarke gefreut, aber so wirklich gefallen hat mir diese hier nicht. Die Geschichte kommt nur sehr langsam in Gang, es gibt viel diffuses Selbstmitleid und Überreaktionen, und eigentlich fehlt ein richtiger Abschluß. Ich fand auch keinen der Charaktere wirklich durchgehend authentisch. Interessant war es trotzdem.

„Dunkler Donnerstag“ – Nicci French
Buch 4 der Frieda-Klein-Reihe, in dem endlich, endlich Frieda als Person greifbarer wird. Auch wenn es schon ein bißchen viel Cliché ist – traumatisches Erlebnis in der Vergangenheit und so. Immerhin gibt es jetzt eine Szene, in der Frieda mal wie ein „richtiger“ Mensch reagiert, nicht immer so kontrolliert und über den Dingen stehend. Schauen wir mal, wie sie sich weiter entwickelt, ich hab ja noch vier Bücher vor mir.

„Mörderischer Freitag“ – Nicci French
Buch 5 der Frieda-Klein-Reihe und so langsam frage ich mich, wieso das Autorenduo so seltsame Charaktere zusammenklabüstert. Frieda soll so intelligent sein und agiert so unglaublich dumm in vielerlei Hinsicht, und kaum kommt sie aus einer selbstgemachten Katastrophe herausgestolpert, fällt sie direkt in die nächste. So langsam wirkt das Gesamtkonzept wirklich nur noch an den Haaren herbeigezogen. Laut Klappentext der nächsten Bücher wiederholt sich ein Großsteil der Story nur noch, und ich frage mich, ob ich mir das antun will?

„Das Rosie-Projekt“ – Graeme Simsion
Was für ein herrliches Buch! Ich liebe es einfach. Und eigentlich ist es auch immer noch ein brandaktuelles Thema: was ist eigentlich „normal“? Wie verhalten sich normale Menschen, und ist es schlimm bzw ist man weniger liebenswert, wenn man eben nicht „normal“ ist? Ich würde ja zu gerne wissen, wie Rosie und Don sich so als Eltern machen …

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Gehört habe ich:

„The Wrong Sister“ – Claire Douglas
Sagen wir mal so: es fing besser an, als es aufhörte. Der Anfang war interessant und spannungsgeladen, aber leider hält der Spannungsbogen nicht an, zum Ende hin flacht er sehr ab, und auch die diversen Plot Twists waren eher vorhersehbar. Einige Informationen kamen schlicht zu früh, andere wirkten willkürlich herangezogen, und alles in allem habe ich den Eindruck, die Autorin wußte selber nicht so recht, worauf sie eigentlich hinauswollte. Die Aufklärung war ein bißchen sehr „ja-ha, suuuuuper realistisch, passiert ja jeden Tag“.

„Welcome to Seabury“ – Beth Rain
Die Geschichte ansich ist unterhaltsam genug, die Charaktere nett und sympathisch (mit der obligatorischen Mieseliese dazwischen, weil man auch in einem Cosy ein Hassobjekt braucht), wenn auch ohne besondere Höhen und Tiefen. Die Sprecherin variiert leider nur marginal zwischen den verschiedenen Protagonisten, was es manchmal schon erschwert, den Dialogen zu folgen. Was ich aber wirklich hasse: Cliffhanger. Grad als es spannend wird, ist leider das Buch aus und man muß die Folgebücher der Reihe hören, wenn man mehr erfahren möchte. Nope. Danke. Bin dann raus.

„The Hangman“ – Louise Penny
Teil 6.5 der Gamache-Reihe. Halb weil „nur“ eine Kurzgeschichte, aber mit all den wichtigen Charakteristika eines „ganzen“ Gamache-Romans. Der Plot interessant mit unerwartetem Ausgang, Gamache einfühlsam und intelligent wie immer, und alle anderen Charaktere, die die Reihe so besonders machen, sind auch dabei.

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Sachbücher:

„Knitting from the Top“ – Barbara Walker
Wie gut, daß ich mir vor Jahren mal dieses Buch geleistet habe. So hatte ich es jetzt griffbereit, um endlich mal die Sattelschulter zu lernen. Bis ich dazu komme, einen Pulli mit Sattelschulter zu stricken, wird es zwar noch dauern, aber zumindest theoretisch weiß ich jetzt, wie es geht. So ungefähr.

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Abgebrochen habe ich drei Hörbücher, eins wegen exzessiver F-Bomben gleich in den ersten drei Minuten und eins, weil es der dritte Teil einer Reihe ist und ein ganzer Schwung Hintergrundinfo zu den Protagonisten fehlt. Und eins, weil ich finde, Reinkarnation sollte zu den dirty tricks in Kriminalromanen gehören (du schreibst deinen eigenen Mordfall, kannst ihn aber nur aufklären, wenn deine Protagonisten seelenwandern?). Ein Ebook, mit dem ich auch absolut nicht warm wurde, habe ich nach dem zweiten Kapitel aufgegeben. Lohnt ja nicht.

Der Mai beginnt mit Sonne satt, das schreit ja eigentlich nach Gartenbüchern. Andererseits möchte ich mich auch meiner neu wiederentdeckten Liebe widmen, den Reiseführern. Außerdem habe ich mir wieder ein Readly-Abo gegönnt und so viele lehrreiche Artikel entdeckt. Ganz zu schweigen von den zwei Wäschekörben voller Reader’s Digest, die ich vor einiger Zeit geschenkt bekommen habe und die auch noch gelesen oder zumindest gesichtet werden wollen. Mit anderen Worten: Lesematerial hätte ich genug, aber weiß jemand, wo ich Zeit her bekomme?

Socken 3-26

Socken 3-26
Socken 3-26

Das war mein Rügener Souvenir-Knäuel, Pro Lana Fjord Socks in der Farbe 189. Ehrlich gesagt, bin ich ein bißchen enttäuscht von der Farbverteilung. Laut Werbung sollte sich eine Art Norwegermuster einstellen beim Stricken, aber so richtig hat das nicht funktioniert. Ich hätte es wissen können … meistens funktionieren solche Muster nur mit einer bestimmten Maschenzahl, in der Regel 64 Maschen. Außerdem: helles Muster auf hellem Hintergrund ist suboptimal. Aber die Wolle ansich fühlt sich sehr angenehm an.

Socken 2-26

Socken 2-26
Socken 2-26

Einmal Ella-Socken aus Super Soxx Color in der Farbe 630.0450. Das Knäuel hat mich gleich angelacht im Laden – schöne intensive Farben und schmale Ringel, so richtig kunterbunt. Die Wolle hat sich auch schön verarbeiten lassen. Gestrickt wie immer toe-up mit Magic Cast-on und Stretchy Bind-Off.

Bücher im März 2026

Bücher im April 2026

In diesem Monat waren es 5 Bücher – wie erwartet deutlich weniger als im Februar, aber dafür wiederum keine Abbrüche.

Gelesen habe ich:

„Die kleine Buchhandlung im alten Postamt“ – Rachael Lucas
Es hätte so schön sein können … aber im Gegensatz zu „The Flower Farm“ fand ich die Charaktere in dieser Reihe sehr oberflächlich und blaß und nur wenig glaubwürdig. Das übliche Schema „Frau erleidet Verlust und wird dadurch noch stärker und findet natürlich dann auch die große Liebe“ zieht sich auch durch dieses Buch, was ansich nicht schlimm wäre. Nur daß es hier alles ein bißchen lieblos zusammengepfuscht wirkt und besonders seicht vor sich hin plätschert.

„The Killing Stones“ – Ann Cleeves
Jimmy Perez ist wieder da, endlich! Ich hatte am Anfang ein bißchen zu tun, den Buch-Jimmy wiederzufinden, nachdem ich zuletzt alle Folgen von „Mord auf Shetland“ geschaut hatte (und der Film-Jimmy ist doch recht anders), aber man wächst ja mit der Herausforderung. Und endlich mal ein Krimi, bei dem ich den Täter tatsächlich nicht vermutet hatte. Ich hoffe, Ann Cleeves schreibt noch mehr Shetland-Krimis.

„Yoga Town“ – Daniel Speck
Nöö. Nicht meins. Ich habe es zuende gelesen, aber ehrlich gesagt hasse ich es. Allerdings muß ich auch zugeben, dieses ganze Yoga-Gedöns ist absolut nicht meine Welt, Drogen finde ich abscheulich und diese unreflektierte Verehrung von Menschen, ob nun Gurus oder Yogalehrer, geht mir genauso gegen den Strich wie die westlich-kommerzielle Ausschlachtung östlicher Spiritualität unter dem Deckmantel der Lebensverbesserung. Wenn man das alles vom Buchinhalt abzieht, bleibt eigentlich nur die Geschichte von Menschen, die schlechte Entscheidungen treffen und sie sich später zurechtlügen. Noch dazu war der Ausgang praktisch vom ersten Wort an absehbar. Fazit: für meinen Geschmack ein Totalausfall.

„Blauer Montag“ – Nicci French
Buch 1 in der Reihe um die Psychologin Frieda Klein, und so richtig begeistert bin ich nicht. Es sind einfach so ein paar Kleinigkeiten, die mich gestört haben – Frieda ist einerseits so beherrscht und logisch, andererseits agiert sie so nachlässig und dumm, das passte für mich nicht so recht zusammen. Ein Beispiel: Sie überlässt einem wildfremden Mann die Schlüssel zu ihrer Praxis, ohne einen Gedanken an die Unterlagen ihrer diversen Patienten, die ja eigentlich dem Datenschutz unterliegen. Natürlich war die Geschichte ansich spannend, und wahrscheinlich wird sich das eine oder andere noch im Laufe der Reihe auflösen, aber so richtig überzeugt bin ich bisher nicht. Mal schauen, wie sich die Geschichte in den nächsten zwei Büchern entwickelt.

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Gehört habe ich:

„The Flower Farm“ – Rachael Lucas
Rachael Lucas‘ Bücher liegen etwa auf einer Wellenlänge mit Jenny Colgan, also einfach entspannend, mit Überschaubarem Drama, so richtig schön für eine faule Stunde oder – zumindest als Audiobook – nebenbei bei der Hausarbeit oder beim Stricken. Natürlich ein bißchen vorhersehbar, aber das erwarte ich eigentlich auch bei dieser Art Buch, denn da möchte ich keine unliebsamen Überraschungen erleben.

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Sachbücher:

Leider nöö. Außer dem wirklich wunderbaren Kochbuch „Kaffee und Schokolade“ mit den tollen Muffinrezepten und den leckeren Kaffeegetränken. Dieses Buch bringt mir wirklich viel. Geschätzt so fünf Kilo. Allerdings habe ich es nicht wirklich gelesen, sondern mehr durchgeblättert und losgebacken.

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Der April beginnt mit Winter, deshalb hege ich die Hoffnung, daß mir die freien Tage einen ordentlichen Leseschub verschaffen. Ich habe Muffins gebacken, es ist ausreichend Tee und Kaffee im Haus, ich habe ein Rezept für Bagels und eins für Mini-Panettone und ein paar spannende Krimis auf dem SUB.