Bücher im Februar 2026

Bücher im Februar 2026

In diesem Monat waren es 10 Bücher, und ich glaube, ich habe tatsächlich alles zuende gelesen, was ich angefangen hatte. Und mit Faith Hogan habe ich eine für mich neue Autorin entdeckt, von der ich möglichst gerne noch mehr lesen möchte.

Gelesen habe ich:

„The Bookshop Ladies“ – Faith Hogan
Ein wirklich gutes Buch. Rundum authentische Charaktere, jeder hat Fehler gemacht und etwas zu bereuen, alle stehen vor tiefgreifenden Veränderungen, und alle finden am Ende Frieden. Eigentlich ist es ein Buch über Freundschaften und über das Zuhören und Mitfühlen, aber zu keiner Zeit sentimental oder so gruselig süßlich. Es gibt noch weitere Bücher über die Ladies von Ballycove, ich freue mich schon aufs Lesen.

„What to Do When Someone Dies“ – Nicci French
Was ich bei den Krimis von Nicci French so mag, ist, daß am Ende wirklich jeder noch so kleine lose Faden aufgedröselt wird. Und es gibt immer mehrere Verdächtige und einen so subtilen Spannungsbogen, daß man als Leser denkt „ja klar, der war’s!“, nur um dann zehn Seiten weiter ins Grübeln zu kommen und jemand anders zu verdächtigen. Schön auch, daß die main Protagonistin so einige schlechte Entscheidungen trifft, das macht es so viel nachvollziehbarer. Vielleicht nicht der stärkste Krimi von Nicci French, aber durchaus lesenswert.

„Das Chalet“ – Ruth Ware
Das ist mal ein temporeicher Krimi! Es fängt harmlos an und endet mit Paukenschlag, sozusagen. Die Story ansich hat gut bekannte Elemente („Then There Were None“ meets klassische Locked Room Mysteries), ist aber doch individuell genug, daß man nicht das Gefühl hat, den x-ten Aufguß eines Klassikers zu lesen. Ein paar der Charaktere waren zwar etwas eindimensional, aber noch im verträglichen Rahmen. Ein Detail hat mich aber doch geärgert, aber weil ich nicht spoilern will, sage ich nur, es war dasselbe Detail wie bei „The Girl on the Train“.

„Zero Days“ – Ruth Ware
Noch ein so ein temporeicher Krimi, aber der war mir fast ein bißchen zu wild und zu hart. Allerdings war die Story in sich schlüssig, und wenn auch manche Details ein bißchen übertrieben wirkten, war es doch auf jeden Fall gute Unterhaltung.

„Sie finden dich nie“ – Cara Hunter
Ein Kind verschwindet. Die Mutter ist gleichgültig und abweisend, der Vater weint Krokodilstränen, und niemand kann sich so recht erklären, was denn da eigentlich passiert ist. Wie sich herausstellt, hat absolut jeder im Umfeld des Kindes, selbst ihre Freundinnen, etwas zu verbergen. Die Geschichte, die sich am Ende entfaltet, ist tragisch – und hat einen sehr unerwarteten Twist ganz am Ende. Ich hab’s genossen.

„Kreidemord“ – Katharina Peters
Ein weiterer Rügen-Krimi. Ich glaube, ich habe jetzt alle aus der Reihe um Romy Beccare gelesen, es sind nicht nur solide ausgearbeitete Krimis, sondern ich lese sie auch gerne wegen des Lokalkolorits (ja, ich liebe Rügen einfach). Ich mag auch die Dynamik zwischen den Charakteren.

„In the Dark“ – Cara Hunter
Cara Hunters Bücher sind Kriminalgeschichten im Schachtelsatzformat, und ich habe auch dieses wieder sehr genossen. Die Geschichte ansich ist vielleicht gar nicht so stark, aber die sehr individuellen Charaktere und das Warten auf den nächsten Plottwist machen sie einfach spannend. Jetzt warte ich auf die nächsten Folgen dieser Serie.

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Gehört habe ich:

„Das Glück der Geschichtensammlerin“ – Sally Page
Es beginnt etwas langsam, mit einer Protagonistin, die irgendwie hilflos und verloren wirkt und die man ein bißchen schütteln möchte, damit der Groschen fällt, aber im Laufe der Geschichte macht sie eine grandiose Entwicklung durch. Überhaupt sind alle Charaktere sehr authentisch, wenn auch nicht alle unbedingt liebenswert, aber so ist es im richtigen Leben ja auch. Sehr gut gefallen hat mir auch das Ende – Happy Ending mit nicht ganz so glücklichen Elementen, auch wie im echten Leben. Definitiv eine Hörempfehlung.

„One of the Girls“ – Lucy Clarke
Interessant ist an dieser Geschichte, daß es neben dem eigentlichen Erzählstrang – wobei ziemlich jede Situation aus Sicht jeder Beteiligten geschildert wird, inklusive deren Gedanken und Hintergrund – eine „Stimme aus dem Off“ gibt, die kleine Teaser zum weiteren Verlauf einstreut. Das klingt jetzt komplizierter, als es beim Hören ist. Es gab also Hinweise darauf, was passiert, wie es passiert, aber nicht wem es passiert – und das war dann tatsächlich der überraschende Twist am Ende. Nicht jedes der „Girls“ ist besonders liebenswert und nett, aber alle handeln absolut folgerichtig und authentisch von ihrer jeweiligen Position aus. Klare Hörempfehlung.

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Sachbücher:

„Jenseits von Hygge“ – Karin Olsson
Hoppla, was war das denn? Ich war neugierig auf das Buch, weil Hygge ja eigentlich so viel mehr ist als Kerzen, Zimtschnecken und ein Internet-Hype, und es gibt ja auch eine skandinavische (Lebens)Welt jenseits von Skandi-Chic und Ikea. Dieses Buch allerdings … es besteht hauptsächlich aus Wiederholungen, Catchphrases, schlechter Grammatik und peinlichen Namensfehlern (in der Lektion zum Thema „Loslassen“: als Evas Mutter starb, mußte Anna das Haus ausräumen – da hat jemand aber gründlich die offensichtlich geänderten Namen losgelassen …). Das Buch schwankt zwischen Bullerbü für Erwachsene und Rosamunde Pilcher hin und her, und alles wirkt unglaublich fake. Um fair zu sein: man kann den einen oder anderen Gedankenanstoß für sich selbst mitnehmen, aber das Buch ansich bietet nichts Neues oder Tiefgreifendes.

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Eine bessere Bilanz als erwartet. Im März wird es eher wieder weniger, denn der Frühling kommt und ich will unbedingt Gemüse vorziehen. Außerdem habe ich einiges an Nähplänen. Vielleicht landen also ein paar Garten- und Nähbücher auf dem Stapel.

Bücher im Januar 2026

Bücher im Februar 2026

Im Januar waren es sechs Bücher. Kein besonders ergiebiger Monat, leider. Ich hatte noch viel mehr Bücher in der Hand bzw auf den Ohren, aber es waren gerade bei den Hörbüchern so einige dabei, die ich nach kurzer Zeit abgebrochen habe.

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Gelesen habe ich:

„Die verstummten Mädchen“ – Roger Stelljes
Band 1 der Reihe um FBI-Agentin Tori Hunter
Gar nicht mal schlecht, wenn auch ein paar Plot Twist eher vorhersehbar waren, aber alles in allem war es solide Unterhaltung und nicht so blutig. Die Charaktere haben mich allerdings nicht so begeistert, und auf die allzu schnell entstehende Romanze zwischen Tori Hunter und einem anderen Protagonisten hätte ich jetzt ehrlich gesagt auch verzichten können. Mehr Bücher aus der Reihe muß ich dann auch nicht unbedingt lesen.

„Murder at the Book Festival“ – Jane Bettany
Band 2 der Violet Brester-Reihe
Das war ein Cosy, der mir sehr gut gefallen hat. Vielleicht nicht übermäßig spannend, aber mit gut durchdachtem Plot und tatsächlich ein paar überraschenden Wendungen, und mit liebenswerten und authentischen Charakteren. Ausgeliehen hatte ich das Buch über Libby, und leider gibt es zumindest für meine Bücherei keine weiteren Bände aus dieser Reihe. Ich überlege noch, ob ich dieses Buch so gut fand, daß ich mir die anderen kaufen möchte …

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Gehört habe ich:

„Cherringham – Murder Most Wild“ – Matthew Costello + Neil Richards
„Cherringham – Ghost of a Chance“ – Matthew Costello + Neil Richards
Eigentlich bin ich kein Fan dieser Reihe oder der Autoren. Eigentlich sind es Groschenheftchen, auf Masse produziert, nach Schema F geschrieben und ohne Tiefe – aber ich saß in der Arbeit und wollte etwas Seichtes zum Nebenbei hören, bei dem es nicht so darauf ankommt, auch wirklich jedes Wort mitzubekommen. „Murder Most Wild“ war nicht mal schlecht, eine halbwegs solide und hinreichend unterhaltsame Geschichte. „Ghost of a Chance“ dagegen fand ich richtig daneben. Ich saß da und dachte nur noch „was für ein Quatsch!“ Immerhin habe ich mich trotzdem durch rund 80% des Buches gequält, deshalb rechne ich es als gehört. Das war dann aber erstmal mein letzter Exkurs in die Welt von Cherringham, und dasselbe gilt für die zweite Reihe der Autoren, Mydworth.

„The Malvern Murders“ – Kerry Tombs
Band 1 der Reihe um Inspektor Ravenscroft
Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Es hat etwas gemütlich Viktorianisches an sich, mit einem Inspektor mit Schwächen und Macken, mit unerwarteten Twists (ich hatte den Mörder tatsächlich erst ziemlich spät auf dem Schirm) und einer Anspielung auf eine sehr umstrittene Theorie zu einem sehr bekannten Londoner Mörder sozusagen als Fußnote ganz am Schluß. (1887 – na, wer trieb da sein Unwesen im East End von London?) Das Buch hat sich wirklich gelohnt, mal schauen, ob ich die anderen Bücher auch noch in der Bücherei finde.

„Die ??? – Der Karpartenhund“
Hallo Kindheit, schön daß du mal vorbei schaust. *grins* Dieser Band ist einer der originalen Abenteuer der drei Juniordetektive aus Rocky Beach, gut erzählt, in die Tiefe gehend, mit Rätseln, bei denen man wirklich mitdenken und auf Details achten muß. Da können die neuen, in Deutschland geschriebenen Bände wirklich nicht mehr mithalten. Leider, und das war mir früher nicht so bewußt, sind die Geschichten für die Hörspiele drastisch eingekürzt worden, schließlich gab es früher nur Vinyl und Tapes, und beide boten nicht viel Platz. Dafür läßt sich eine Folge auch bequem während der Arbeit oder beim Hausputz hören.

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Sachbücher

Nix in diesem Monat. Ich habe zwei Fotobücher durchgeblättert, aber bei einem ging es nur um Inspiration, und das andere begann mit der Wahl der richtigen Kamera (das Thema habe ich lange hinter mir gelassen), also habe ich sie beide nicht mehr wirklich gelesen. Ich suche also weiter nach dem „richtigen“ Fotobuch für mich, für ambitionierte Fortgeschrittene, bei dem sich Bildkomposition und Technik die Waage halten.

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Abgebrochen habe ich vier Hörbücher, zwei Ebooks und vier Print. Ein bißchen bitter war bei letzteren, daß es Bücher waren, die ich früher schon mal gerne gelesen hatte und jetzt aber unerträglich langatmig oder langweilig fand. So verändert sich der Geschmack. Größte Enttäuschung des Monats war definit „We Were Liars“ von E. Lockhart, weil

Ernsthaft jetzt, Geister???? Cady hat einen Unfall, erleidet eine schwere Kopfverletzung, kann sich an nichts mehr erinnern, kommt auf die Insel ihres Großvaters zurück, sieht ein neues, supermodernes Haus an der Stelle, an der das alte viktorianische Haus der Großeltern stand, hinterfragt nichts, sieht aber die Geister ihrer Cousins und ihres Freundes, ist die einzige, die mit ihren interagiert, hinterfragt wieder absolut nichts, und erfährt irgendwie (da hatte ich den Schmarrn schon abgebrochen), daß sie selber – wenn auch versehentlich – ihre besten Freunde umgebracht hat – und ABSOLUT KEINER IN IHRER GANZEN FAMILIE erzählt ihr das, zieht sie zur Verantwortung, sie muß nicht wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht, aber dafür gibt es GEISTER????? Absolut hahnebüchen, deshalb habe ich das Buch direkt abgebrochen, als Cady nach zwei Jahren auf der Insel ankommt, weil ich schon so ein Gefühl hatte, und habe den Ausgang der Geschichte lieber gegoogelt.

tl;dr einfach eine hahnebüchene Geschichte.

Für Februar habe ich aktuell sieben Ebooks, zwei Prints und zwei Hörbücher auf der Liste und bin gespannt, wieviele davon ich tatsächlich schaffe.

Kushel Pullover

Kushel Pullover
Kushel Pullover

Ich bin eigentlich nicht so ein Häkelprofi, aber dieses Muster geht tatsächlich sehr einfach und schnell. Ein bißchen Kopfzerbrechen hatte mir die japanische Anleitung gemacht, aber dank Übersetzungshilfe und einer Seite mit den gängigsten japanischen Häkelsymbolen habe ich mir das irgendwie zusammenklabüstern können. Ich mache den Pulli natürlich viel weiter als im Original, weil ich eben keine japanische Elfe bin (und auch keine Zwölfe, mehr so bei Vierzehn oder Fünfzehn). Da der Pulli aber quer gestrickt wird, ist er sehr einfach auf meine Größe anzupassen.

Die Wolle ist Seidana von Junghans Wolle, und ich häkle mit 2.5 mm.

Der Pulli ist das erste Teil für den 2026 Four Seasons Capsule KAL